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Evakuierung und Familienplan
Wann gehen, wohin, auf welchem Weg – und wie ihr euch wiederfindet, wenn ihr getrennt seid.
Ein Plan, den man in Ruhe macht, funktioniert in der Hektik. Ein Plan, den man in der Hektik macht, meistens nicht.
Viele Evakuierungen sind kurz und gut organisiert – zum Beispiel, wenn eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft wird und ein Viertel für einen Tag geräumt werden muss. Andere kommen plötzlich: ein Brand im Haus, Gasgeruch, steigendes Wasser. In beiden Fällen hilft dasselbe: Ihr wisst, wo ihr euch trefft, wie ihr euch erreicht und was mitkommt. Der Plan muss nicht an einem Abend fertig werden. Fang mit den Treffpunkten an und ergänze den Rest nach und nach.
Auf einen Blick
- Wenn die Behörden zur Evakuierung auffordern, gehst du – zügig und so, wie sie es sagen. Je schneller ein Gebiet leer ist, desto früher könnt ihr zurück.
- Drei Treffpunkte: direkt am Haus, im Viertel und außerhalb des Ortes. Dazu eine Kontaktperson außerhalb der Region, bei der sich alle melden.
- Zwei Wege zu jedem Ziel, in unterschiedliche Richtungen, einer davon zu Fuß machbar – auf der Offline-Karte und auf Papier.
- Notgepäck griffbereit: ein Rucksack pro Person, dazu Dokumente, Medikamente, Handy mit Ladekabel, Schlüssel und Geld.
- Vor dem Gehen: Herd und Geräte aus, Wasserhähne zu, Fenster und Türen schließen, Nachbarn Bescheid geben. Gas und Strom am Haupthahn nur, wenn die Behörden es sagen oder Hochwasser droht.
- Zurück erst nach der Freigabe – nicht, weil es draußen ruhig aussieht.
Klein anfangen
Nimm dir jeden Tag eine dieser Aufgaben vor. Keine dauert länger als zehn Minuten, und keine kostet etwas:
- Treffpunkt 1 festlegen: Geh vors Haus und such einen Punkt auf eurer Straßenseite – eine Laterne, einen Baum, ein Gartentor. Sag es allen im Haushalt und trag ihn auf der Karte oder im Familienplan ein.
- Kontaktperson fragen: Ruf jemanden an, der weiter weg wohnt, und frag, ob er oder sie im Ernstfall eure „Zentrale“ sein mag, bei der sich alle melden.
- Nummern auf Papier: Schreib die wichtigsten Telefonnummern auf einen Zettel – für jede Person einen, ins Portemonnaie oder in die Schultasche.
- Offline-Karte laden: Lade in der Karte die Region herunter, in der ihr wohnt und wohin ihr gehen würdet – im WLAN, solange es geht.
- In Kita und Schule fragen: Was passiert dort bei einer Räumung, wohin gehen die Kinder, und wer darf sie abholen? Prüf, ob eure aktuellen Nummern dort hinterlegt sind.
- Unterkunft absprechen: Frag Verwandte oder Freunde in einem anderen Ort, ob ihr im Notfall ein paar Tage bei ihnen unterkommen könntet – und ob Haustiere mitdürfen.
- Zehn-Minuten-Probe: Starte in der Übung das Szenario „Evakuierung“ und schau, wie lange es dauert, bis alle mit Notgepäck vor der Tür stehen.
Verstehen
Wer entscheidet, dass ihr geht
Meistens entscheiden die Behörden: Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei oder Katastrophenschutz. Davon erfährst du über Warn-Apps wie NINA, die Handy-Warnung (Cell Broadcast), das Radio, Lautsprecherwagen und die Internetseite deiner Stadt – oder weil Einsatzkräfte an der Tür klingeln. Heult die Sirene eine Minute lang auf und ab, heißt das: Es besteht Gefahr, informier dich. Die aktuellen Warnungen für euren Kreis siehst du auch unter Warnungen.
Eine angeordnete Evakuierung ist keine Bitte. Wiesbaden etwa schreibt ausdrücklich, dass man trotz Evakuierung nicht bleiben darf, und in Hameln wurden Anwohner 2026 darauf hingewiesen, dass sie notfalls aus dem Haus begleitet werden und Bußgelder drohen. Es gibt aber auch einen freundlichen Grund, zügig zu gehen: Je schneller das Gebiet geräumt ist, desto früher können die Fachleute anfangen – und desto früher seid ihr wieder zu Hause.
Manchmal hat niemand Zeit, dich zu warnen. Brennt es bei dir und kannst du nicht gefahrlos löschen, oder treten im Gebäude Gase, Dämpfe oder gefährliche Flüssigkeiten aus, verlässt du das Gebäude von dir aus (BBK).
Gehen oder bleiben?
„Weg von zu Hause“ ist nicht immer die sicherste Lösung. Das BBK nennt Beispiele, wo man je nach Lage Schutz findet:
- Gase oder Dämpfe im Freien: ins Gebäude, Fenster und Türen schließen und abdichten, Lüftungen aus, möglichst in obere Stockwerke – die meisten Gase sind schwerer als Luft.
- Gase oder Dämpfe im Gebäude: raus.
- Hochwasser, Starkregen, Sturzflut: in höher gelegene Bereiche oder Stockwerke. Nie in den Keller – wird er geflutet, lässt sich die Tür von innen nicht mehr öffnen, und es droht ein Stromschlag. Tiefgaragen, U-Bahn-Stationen und Unterführungen meiden.
- Brand: raus, aber nie durch verrauchte Räume oder Treppenhäuser. Sind die Fluchtwege verraucht, mach dich lautstark am Fenster bemerkbar.
Die Behörden können auch anordnen, dass alle zu Hause bleiben (BABS). Darum gilt immer zuerst, was Warnung und Durchsagen sagen.
Warum drei Treffpunkte
Im Ernstfall ist selten die ganze Familie zu Hause – einer ist bei der Arbeit, ein Kind in der Schule, jemand unterwegs (BBK 2018). Und gerade dann können Mobilfunk und Internet ausfallen, etwa durch Stromausfall, Sturm, Sabotage oder einen Cyberangriff (BBK). Ein vorher vereinbarter Ort funktioniert ohne Handy.
Ein Treffpunkt allein reicht nicht, weil nicht jede Lage gleich groß ist. Behörden in den USA und in Kanada raten deshalb zu Treffpunkten in Stufen. Daraus werden drei Ringe:
- Direkt am Haus – für alles, was nur euer Haus betrifft: Brand, Gasgeruch. Am besten auf eurer Straßenseite, damit niemand zwischen Verkehr und Einsatzfahrzeugen über die Straße muss (Kanada).
- Im Viertel – wenn ihr nicht nach Hause kommt, etwa weil eure Straße gesperrt ist. Ein Ort, den alle kennen und leicht finden: eine Schule, eine Bücherei, ein Gemeindezentrum (Kanada) oder der Parkplatz eines Supermarkts (Wisconsin).
- Außerhalb des Ortes – wenn der ganze Ort oder Stadtteil geräumt wird. Zum Beispiel ein Parkplatz im Nachbarort (Wisconsin) oder gleich das Haus von Verwandten oder Freunden.
Nicht verwechseln: Viele Gemeinden richten eigene Notfalltreffpunkte oder Anlaufstellen ein, zum Beispiel in Rathäusern. Dort kannst du dich im Ernstfall informieren; in Baden-Württemberg sollen sie Schutz, Erste Hilfe, Informationen und das Nötigste wie Wasser und Lebensmittel bieten (BBK, Innenministerium Baden-Württemberg). Das sind keine Familientreffpunkte, aber gute Orte zum Kennen. Frag bei deiner Gemeinde nach und trag sie im Plan als „wichtigen Ort“ ein.
Warum eine Kontaktperson außerhalb
Wenn in einer Region alle gleichzeitig telefonieren, sind die Netze schnell überlastet (Wisconsin). Jemand, der weiter weg wohnt, ist dann oft leichter zu erreichen (FEMA). Deshalb meldet sich jedes Familienmitglied bei derselben Person – so weit weg, dass sie vom selben Ereignis wahrscheinlich nicht betroffen ist (Kanada). Sie sammelt die Nachrichten und weiß bald, wer wo ist, auch wenn ihr euch untereinander nicht erreicht.
Dabei gilt: schreiben statt telefonieren. Eine SMS braucht viel weniger Netzkapazität als ein Anruf, kommt oft noch durch, wenn Gespräche scheitern, und blockiert keine Leitungen, die Einsatzkräfte brauchen (FEMA, Kanada). Musst du anrufen, fass dich kurz.
Quellen für diesen Abschnitt: BBK-Ratgeber (11/2025), BBK „Disasters Alarm“ (12/2018), BABS Notfallplan (10/2022), Bezirksamt Treptow-Köpenick, Landeshauptstadt Wiesbaden, Stadt Hameln (4/2026), Innenministerium Baden-Württemberg (9/2022), Government of Canada (9/2025), ReadyWisconsin, FEMA Family Communication Plan.
Vorbereiten
Euer Plan in Bereitsein
Den ganzen Plan legt ihr im Familienplan an: wer zum Haushalt gehört (mit Besonderheiten wie Medikamenten, Hilfebedarf, Schule oder Kita), wann ihr geht, Treffpunkte, Ziele, Routen, Kontakte, Notgepäck und eure Liste „Vor dem Verlassen der Wohnung“. Für „Wann wir gehen“ schlägt Bereitsein vier Auslöser vor – Aufforderung der Behörden, unmittelbare Gefahr, Wohnung nicht mehr bewohnbar, Versorgung mit Wasser oder Medikamenten nicht mehr gesichert. Markiert, was für euch gilt; dann müsst ihr im Ernstfall nicht diskutieren.
Druckt den Plan aus. Die FEMA rät, Kopien an mehreren Stellen aufzubewahren – im Portemonnaie, im Auto, am Arbeitsplatz, im Notgepäck – und den Plan einmal im Jahr durchzusehen. Über „QR-Code zeigen“ gibst du ihn von Handy zu Handy weiter, ganz ohne Internet; Bereitsein zeigt danach an, was sich seit dem letzten Teilen geändert hat.
Treffpunkte auswählen
Ein guter Treffpunkt ist leicht zu finden, auch für Kinder und im Dunkeln, und zu Fuß erreichbar. Das BBK rät, Fluchtwege und Treffpunkte gemeinsam zu besprechen – auch, ob sie erreichbar sind. Sprecht durch, wie jede Person von zu Hause, Arbeit oder Schule dorthin kommt.
- Öffne die Karte, tippe auf „✎ Orte setzen“ und dann auf die Stelle. Wähle als Art „Treffpunkt“ und einen Namen, den alle verstehen („Laterne vor Nr. 12“, nicht „T1“).
- Oder stell dich an den Ort und drück im Familienplan auf „📍 Hier“.
- Trag auch wichtige Orte ein: Schule und Kita, Arbeit, Hausarzt, Apotheke und den Notfalltreffpunkt eurer Gemeinde.
Ziele: wo ihr ein paar Tage bleiben könnt
Überlegt euch einen oder mehrere Orte, an denen ihr ein paar Tage bleiben könnt – bei Verwandten oder Bekannten, in einer Ferienwohnung (BABS, Köln). Das Schweizer Bundesamt für Bevölkerungsschutz rät: nicht zu nah und nicht zu weit. Zu nah, und der Ort ist vielleicht von derselben Lage betroffen; zu weit, und ihr kommt nicht hin.
- Hauptziel und Ausweichziel möglichst in unterschiedlichen Richtungen, vorher abgesprochen – auch, ob Haustiere mitdürfen.
- Aufschreiben, wie ihr hinkommt: Verkehrsmittel und Strecke. Die Behörden können im Ernstfall aber eigene Anordnungen treffen (BABS).
- Notunterkunft als letzte Möglichkeit: Für alle, die nicht woanders unterkommen, richten Städte Anlauf- oder Betreuungsstellen ein.
Routen: zwei Wege, einer zu Fuß
Rechne bei einer Evakuierung mit Straßensperren und geänderten Fahrplänen; sie werden oft erst im Ernstfall bekannt gegeben (Köln, Nürnberg). Darum:
- Zwei Routen zu jedem Ziel, möglichst in unterschiedliche Richtungen. Ist ein Weg gesperrt, nehmt ihr den anderen.
- Hauptverkehrsachsen meiden, wenn es geht (BABS).
- Eine Route zu Fuß. Plant auch einen Weg aus eurem Viertel hinaus (Kanada).
- Bei Hochwasser keine überfluteten Straßen, Unterführungen oder Uferbereiche (BBK).
Nicht aufs Handy-Netz verlassen. Das BBK weist darauf hin, dass viele Karten heruntergeladen und offline genutzt werden können – genau dafür gibt es die Karte in Bereitsein. In der Android-App lädst du dein Bundesland herunter; im Browser öffnest du eine Kartendatei, die danach offline funktioniert. Eure Treffpunkte, Ziele und wichtigen Orte erscheinen darauf, mit Entfernung und Richtung von deinem Standort. Zusätzlich kannst du Relief und Höhenlinien laden: Damit siehst du, wo es bergauf geht – bei Hochwasser bieten höher gelegene Bereiche den besten Schutz (BBK). Wer Abbiegehinweise möchte, kann ergänzend die kostenlose Open-Source-App Organic Maps installieren; der Knopf „Route“ öffnet sie mit dem Ziel. Nötig ist das nicht.
Und trotzdem: Markiert beide Routen auf einer Papierkarte und legt sie ins Notgepäck – Hannover empfiehlt bei Evakuierungen ausdrücklich eine Straßenkarte mit den Sammelstellen. Lauft oder fahrt jede Route einmal ab, nur so merkt ihr, wo es hakt (Wisconsin).
Kontakte und Kommunikation
- Nummern auf Papier: Eine ausgedruckte oder handgeschriebene Liste hilft, wenn du an deine gespeicherten Kontakte nicht herankommst (BBK). Dazu gehören die Nummern von Schule und Betreuung, Arbeitgeber, Nachbarn und Angehörigen, die Pflege brauchen (BABS). Eine Kopie in jedes Portemonnaie und jedes Notgepäck.
- Erreichbar bleiben: Wenn eine Krise droht, das Handy auch nachts empfangsbereit lassen (BBK), Powerbank geladen.
- Kurze Nachrichten vereinbaren: etwa „Bin okay. Treffpunkt 2. 14 Uhr.“ – wer, wo, wann.
- Gesehen und gehört werden: Bist du eingeschlossen, blinkt dein Handy unter Signal SOS mit der Lampe oder gibt einen Pfeifton – ohne Netz.
Notgepäck und Dokumente
Muss es schnell gehen, bleibt keine Zeit zum Überlegen. Das BBK rät, nicht mehr mitzunehmen, als in einen Rucksack pro Person passt – ein Rucksack lässt beide Hände frei. Er soll euch über die ersten Tage bringen, etwa in einer Notunterkunft oder bei Bekannten, denn es kann dauern, bis ihr zurückdürft.
Hinein gehören laut BBK unter anderem: warme Kleidung, Regenschutz und feste Schuhe, Wechselkleidung, wichtige Dokumente, eine geladene Powerbank, Erste-Hilfe-Material, persönliche Medikamente und Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel, eine wiederbefüllbare Trinkflasche, Bargeld, Taschenlampe und ein Radio mit Batterien oder Kurbel. Im Notfall dazu: Ausweis oder Pass, Geld und Karten, Gesundheitskarte, Impfpass, Schlüssel und das Handy.
Eine gute Prüffrage aus der Schweiz: Habt ihr das Wichtigste innerhalb einer halben Stunde gepackt? Wenn nicht, liegt es noch nicht griffbereit. Was in welchem Rucksack steckt, hakst du unter Rucksack ab; mehr im Guide Notgepäck.
Dokumente gehören gesammelt in eine Mappe, am besten in einem feuerfesten oder wasserdichten Behälter, dazu eine digitale Kopie (BBK). Duplikate kannst du bei Verwandten hinterlegen, und alle im Haushalt sollten wissen, wo die Mappe liegt (BBK 2018). Mehr im Guide Dokumentenmappe.
Wo ist was zu Hause
Jeder im Haushalt sollte wissen, wo Haupthahn, Sicherungskasten und Gas-Absperrhahn sind und wie man sie bedient – das steht so auch im Familienplan der kanadischen Regierung. Trag es unter Wo ist was ein, am besten mit Foto. Ob du die Haupthähne beim Verlassen tatsächlich zudrehst, entscheiden im Ernstfall die Anweisungen der Behörden.
Varianten für euren Haushalt
Wohnung im Mehrfamilienhaus
- Kein Aufzug bei Brand oder Evakuierung – plant den Weg übers Treppenhaus (BBK 2018, Kanada).
- Wisst, wer im Haus Hilfe braucht, und sprecht vorher mit diesen Menschen über ihre Bedürfnisse (Nürnberg, BABS). Siehe Guide Nachbarschaftshilfe.
- Bei Hochwassergefahr das Auto rechtzeitig aus der Tiefgarage fahren – sie kann zur Todesfalle werden (BBK 2018).
Haus
- Droht Hochwasser, den Strom für gefährdete Räume frühzeitig abschalten (BBK) – auch wenn ihr noch nicht geht.
- Bei Hochwasser nie in den Keller (BBK); Auto aus gefährdeten Garagen fahren (BBK 2018).
- Wichtige Dokumente außerhalb des Hochwasser-Gefahrenbereichs aufbewahren (BBK).
Mit Kindern
- Notfallplan von Schule oder Kita erfragen: Wie läuft dort eine Räumung, wohin werden die Kinder gebracht? (Kanada, FEMA)
- Zwei Personen bestimmen, die die Kinder abholen dürfen, wenn ihr es nicht schafft, und sie dort hinterlegen (Kanada).
- Kinder einbeziehen: ehrlich erklären, worum es geht, den Plan gemeinsam machen, Name, Adresse und eine Telefonnummer lernen (Kanada). Sorgen von Kindern ernst nehmen (BBK). Mehr im Guide Kinder in Krisen.
- Ausweis fürs Kind: ein Brustbeutel oder eine SOS-Kapsel mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift (BBK).
- Ins Gepäck: Babynahrung, Windeln, Kuscheltier, Bücher oder ein Spiel (Köln, Hameln, Hannover).
Mit Haustieren
- Mitnehmen, wenn ihr evakuiert werdet – das nennt die kanadische Regierung den wichtigsten Schritt. Während einer Evakuierung dürft ihr nicht zurück, um Tiere zu versorgen (Nürnberg), und Tiere sollen nicht eingeschlossen zu Hause bleiben (BABS).
- Unterkunft vorher klären: bei Verwandten, Freunden, in einer Tierpension (Kanada, BABS). In Notunterkünften sind Haustiere oft nicht erlaubt, außer Blinden-, Therapie- und Assistenzhunden (Köln); manche Städte lassen Tiere in Transportboxen zu (Hameln).
- Bereithalten: Transportbox oder Leine, Futter, Wasser und Kotbeutel (Hameln).
- Kurze, geplante Räumung: Bei einer Bombenentschärfung dürfen Tiere manchmal mit Futter und Wasser in der Wohnung bleiben (Wiesbaden, Hameln) – das sagt dann die Stadt. Muss ein Tier zurückbleiben, Futter und Wasser bereitstellen und die Räume kennzeichnen, in denen es ist (BABS).
- Mehr im Guide Pflegebedürftige und Haustiere.
Mit Pflegebedarf oder Behinderung
- Überlegen, was ihr braucht, wenn ihr schnell das Haus verlassen müsst (BBK): Mobilitätshilfen, Brille oder Hörgerät, Ersatz-Akkus und Ladegeräte, Medikamentenplan und -vorrat, Notfallkontakte, Notfallausweis; bei einem Assistenztier Futter und Wasser.
- Fluchtwege kennen – und wenn ihr sie nicht selbst nutzen könnt: Wer unterstützt euch, und wie? (BBK) Wer allein lebt, verabredet mit jemandem, dass er im Ernstfall nachschaut und beim Verlassen hilft (Kanada).
- Medikamente: nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt möglichst einen Vorrat für etwa zwei Wochen (Kanada).
- Bei angeordneten Evakuierungen organisieren Städte Hilfe und Transport. In Nürnberg melden sich Betroffene oder Angehörige beim Bürgertelefon und informieren den Pflegedienst; in Köln wartet man in der Wohnung, bis der Ordnungsdienst klingelt, und sagt, dass man Hilfe und Transport braucht.
- Mit Einsatzkräften verständigen: Stift und Papier helfen; ein Notfallausweis zeigt, wie man mit dir kommunizieren kann (BBK).
Ohne Auto
- Bei geplanten Räumungen fahren oft kostenlose Shuttlebusse zur Notunterkunft, in Hameln barrierefrei für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen. Man darf das Gebiet auch zu Fuß, mit dem Rad oder mit Bus und Bahn verlassen (Nürnberg).
- Aufschreiben, mit welchen Bussen und Bahnen ihr euer Ziel erreicht (Hannover).
- Mit Kollegen, Nachbarn und Bekannten Fahrgemeinschaften absprechen – für euch und eure Kinder (BABS).
Mit Auto
- Bei einer Räumung außerhalb der Sperrzone parken (Hameln) oder an einem sicheren Ort (Hannover).
- Nie durch überflutete Straßen fahren (BBK 2018), Unterführungen meiden (BBK).
Quellen für diesen Abschnitt: BBK-Ratgeber (11/2025), BBK „Notgepäck“, BBK „Empfehlungen bei Hochwasser“ (2024), BBK „Disasters Alarm“ (12/2018), BABS Notfallplan (10/2022), Government of Canada (9/2025), ReadyWisconsin, FEMA Family Communication Plan, Stadt Köln, Stadt Nürnberg (9/2026), Hannover.de (1/2025), Stadt Hameln (4/2026), Landeshauptstadt Wiesbaden.
Im Ernstfall
Den Kurzablauf hat der Notfall-Modus: Notfall – Evakuierung.
Wenn die Aufforderung kommt: Wohnung verlassen
Meist bleibt bei einer angeordneten Evakuierung etwas Zeit – manchmal Stunden, manchmal Minuten. Was eure Stadt oder die Einsatzkräfte vor Ort sagen, geht immer vor.
- Anweisungen hören: Radio, Warn-App, Durchsagen, Internetseite der Stadt. Bis wann müsst ihr draußen sein, wo ist die Notunterkunft, gibt es ein Bürgertelefon?
- Notgepäck, Dokumente, Medikamente nehmen – dazu Handy mit Ladekabel und Powerbank, Schlüssel, Geld, Brille.
- Herd, Ofen, Bügeleisen und andere Elektro- und Gasgeräte ausschalten, Kerzen und offene Flammen löschen (Hameln, Wiesbaden, BABS). Auch Licht, Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren aus – sonst denken Einsatzkräfte bei der Kontrolle, es sei noch jemand im Haus (Hameln). Wenn Zeit ist, Stecker ziehen (Wisconsin).
- Wasserhähne zudrehen (Hameln, Wiesbaden, Hannover).
- Gas und Strom am Haupthahn nur nach Anweisung. Die Behörden sagen, ob du Versorgungsleitungen abstellen oder angeschlossen lassen sollst (Kanada). In Wiesbaden etwa bleiben Strom und Gas bei Bombenentschärfungen in der Regel an; andere Merkblätter raten, Gas zuzudrehen (BABS) oder Gas, Strom und Wasser ganz abzustellen (Hannover). Droht Hochwasser, schalte den Strom für gefährdete Räume frühzeitig ab (BBK).
- Fenster und Türen schließen, abschließen (Nürnberg, Köln, Wiesbaden) – außer die Behörden sagen etwas anderes. In Hameln sollten die Fenster etwa wegen einer möglichen Sprengung gekippt werden.
- Haustiere mitnehmen – mit Box, Leine und Futter.
- Nachbarn Bescheid geben: Wissen alle davon? Braucht jemand Hilfe, weil er alt, krank oder gehbehindert ist? (Hannover, BABS)
- Kontaktperson informieren: kurze SMS – wohin ihr geht, mit wem. Auch der Familie sagen, dass ihr nicht zu Hause seid (Hannover).
- Losgehen: Auto aus der Sperrzone fahren oder zu Fuß, mit Rad oder Shuttlebus. Absperrungen und Anweisungen der Einsatzkräfte beachten.
Diese Liste steht auch im Familienplan unter „Vor dem Verlassen der Wohnung“. Passt sie an eure Wohnung an – zum Beispiel „Katze in die Box“ oder „Rollator aus dem Keller“.
Wenn es sofort gehen muss: Brand oder Gas im Haus
Dann gibt es keine Liste, nur das Nötigste (BBK):
- Den Raum verlassen, in dem es brennt, wenn du nicht gefahrlos löschen kannst. Wenn möglich Fenster schließen und die Tür hinter dir zuziehen – so bekommt das Feuer weniger Sauerstoff und der Rauch bleibt aus dem Flur.
- Alle im Haushalt warnen und mitnehmen.
- Das Gebäude verlassen – nie durch verrauchte Räume oder Treppenhäuser. Schon wenige Atemzüge Brandrauch sind lebensgefährlich. Ist der Weg verraucht, mach dich am Fenster bemerkbar.
- 112 rufen und die Nachbarn warnen.
- Am Treffpunkt 1 durchzählen: Fehlt jemand, sag es sofort der Feuerwehr (BBK 2018).
Bei einem Brand schließt du die Türen, schließt sie aber nicht ab – das erleichtert der Feuerwehr die Suche (BBK 2018). Immer gilt: Bring dich selbst nicht in Gefahr (BBK). Mehr im Guide Brand in der Wohnung.
Wenn ihr getrennt seid
- Informieren: Radio oder Warn-App. Ist euer Viertel gesperrt, geht nicht nach Hause – das Gebiet darf nach Beginn der Evakuierung nicht mehr betreten werden (Nürnberg).
- Kurze SMS an die Kontaktperson: wer, wo, wohin.
- Zum vereinbarten Treffpunkt: Treffpunkt 1, wenn das Haus erreichbar ist; sonst Treffpunkt 2; wird der Ort geräumt, Treffpunkt 3 oder direkt zum Ziel.
- Kinder in Schule oder Kita: Es gilt der Notfallplan der Einrichtung. Abholen dürfen die Personen, die ihr dort hinterlegt habt (Kanada).
- Geht das Netz nicht, gilt der Plan auf Papier. Niemand muss erreichbar sein, damit alle wissen, wohin.
Unterwegs
- Anweisungen und Absperrungen der Einsatzkräfte beachten (BBK).
- Bei Hochwasser überflutete Straßen, Uferbereiche, Unterführungen und Tiefgaragen meiden (BBK).
- Anderen helfen, ohne dich selbst in Gefahr zu bringen; Kinder und ältere Menschen zuerst in Sicherheit bringen (BBK).
- 110 und 112 nur im Notfall – für Fragen gibt es meist ein Bürgertelefon (Hameln, Köln). Funktionieren die Notrufnummern nicht, geh zur nächsten Polizeiwache oder ins Krankenhaus (BBK).
In der Notunterkunft oder Betreuungsstelle
Wer nicht bei Verwandten oder Freunden unterkommt, kann in eine Anlauf- oder Betreuungsstelle der Stadt gehen, oft eine Schule oder Halle. Wo sie ist, gibt die Stadt bekannt (Köln, Hannover).
- Was dich erwartet: Schutz vor Wetter, Sitzgelegenheiten, möglichst einfache Schlafplätze, Toiletten, Getränke und Snacks, bei längeren Einsätzen eine warme Mahlzeit – und Ansprechpersonen, meist von Hilfsorganisationen (Köln, Nürnberg, Hameln).
- Was nicht: Die Grundversorgung ist eingeschränkt; versorg dich möglichst selbst (Nürnberg). Eine Decke oder ein Schlafsack hilft (Hannover).
- Vergessene Medikamente? Frag die Helfenden vor Ort (Köln).
- Kontaktperson informieren, wo du bist.
- Auf dich achten: Angst und Unsicherheit sind in so einer Lage normal. Es hilft, mit anderen zu reden, kleine Routinen beizubehalten, genug zu trinken, zu essen und zu schlafen und nur so viele Nachrichten zu lesen wie nötig (BBK). Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und auf Wunsch anonym: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123. Mehr im Guide Stress und Angst in Krisen.
Quellen für diesen Abschnitt: BBK-Ratgeber (11/2025), BBK „Empfehlungen bei Hochwasser“ (2024), BBK „Disasters Alarm“ (12/2018), BABS Notfallplan (10/2022), Government of Canada (9/2025), ReadyWisconsin, Stadt Köln, Stadt Nürnberg (9/2026), Hannover.de (1/2025), Stadt Hameln (4/2026), Landeshauptstadt Wiesbaden.
Danach
Zurück nach Hause
- Erst nach der Freigabe. Zurück ins Gebiet dürft ihr erst, wenn die Behörden es freigeben (Nürnberg, Hameln, Hannover). Das wird über Lautsprecherdurchsagen, Medien und die Internetseite der Stadt bekannt gegeben (Wiesbaden). Plant Zeit ein: In Hameln sollten Anwohner 2026 vorsichtshalber erst am Abend mit der Rückkehr rechnen.
- Bei Tageslicht zurückkehren, Taschenlampe statt Kerze (CDC).
- Gasgeruch? Sofort wieder raus. Kein Licht, kein Schalter, nichts, was Funken macht. Wenn es gefahrlos geht, Haupthahn zu und Fenster auf. Den Störungsdienst oder die Feuerwehr verständigen und erst wieder hinein, wenn sie es erlauben (CDC).
- Sichtbare Schäden am Gebäude? Erst hineingehen, wenn eine Fachperson es geprüft hat (CDC).
- Nach Hochwasser: Strom nie schalten, während du im Wasser stehst; die Elektrik vor dem Wiedereinschalten von einer Fachkraft prüfen lassen (CDC). Auch beschädigte Bausubstanz und Heizöltanks prüfen lassen; treten gefährliche Stoffe aus, sofort die Feuerwehr rufen (BBK).
- Lüften: War das Haus mehrere Tage zu, Fenster und Türen öffnen und mindestens 30 Minuten lüften, bevor ihr länger bleibt (CDC). Feuchte Räume schnell trocknen, damit kein Schimmel entsteht (BBK).
- Schäden dokumentieren: Fotos machen, bevor ihr aufräumt – das hilft bei der Versicherung (BBK).
- Kühlschrank und Gefriertruhe: War der Strom weg, die Lebensmittel prüfen – siehe Guide Stromausfall.
Auffüllen und verbessern
- Notgepäck auffüllen: Wasser, Proviant, Medikamente, Batterien nachkaufen, Powerbank laden.
- Zusammensetzen, solange alles frisch ist: Was hat geklappt, was hat gefehlt, wo hat es gehakt?
- Plan anpassen: neue Treffpunkte, Nummern, eine bessere Route? Im Familienplan ändern, per QR-Code neu verteilen und den Ausdruck im Notgepäck austauschen.
Und dann: einmal im Jahr den Plan gemeinsam durchgehen (FEMA) und zwischendurch üben – die Übung schlägt etwa alle sechs Monate eine Runde vor, von „Evakuierung in 10 Minuten“ bis zur Übung „Treffpunkt“, bei der alle ohne Handy zum vereinbarten Ort finden.
Quellen für diesen Abschnitt: CDC „Reentering Your Flooded Home“ (8/2026), BBK „Empfehlungen bei Hochwasser“ (2024), Stadt Nürnberg (9/2026), Stadt Hameln (4/2026), Hannover.de (1/2025), Landeshauptstadt Wiesbaden, FEMA Family Communication Plan.
Häufige Fehler
- Abwarten, ob es „wirklich so schlimm“ wird, obwohl die Behörden zur Evakuierung auffordern.
- Nur einen Treffpunkt haben – und der liegt im gesperrten Gebiet.
- Sich nur aufs Handy verlassen: keine Nummern auf Papier, keine Offline-Karte, kein ausgedruckter Plan.
- Alle rufen sich gegenseitig an, statt eine SMS an die Kontaktperson außerhalb zu schreiben.
- Den Aufzug nehmen bei Brand oder Evakuierung.
- Durch verrauchte Treppenhäuser oder überflutete Straßen gehen oder fahren.
- Notgepäck erst packen, wenn es klingelt – und dann Medikamente, Brille oder Ladekabel vergessen.
- Die Schule nicht fragen, wie sie im Ernstfall vorgeht und wem sie die Kinder mitgibt.
- Haustiere eingeschlossen zurücklassen, ohne dass die Stadt das vorsieht.
- Gas und Strom auf eigene Faust abstellen – oder eine Anweisung dazu überhören.
- Nachbarn vergessen, die allein nicht rauskommen.
- Zu früh zurückgehen, bevor das Gebiet freigegeben ist.
Checkliste
- Treffpunkt 1 direkt am Haus, auf eurer Straßenseite
- Treffpunkt 2 im Viertel, zu Fuß erreichbar
- Treffpunkt 3 außerhalb des Ortes
- Hauptziel und Ausweichziel abgesprochen (auch: Haustiere erlaubt?)
- Zwei Routen pro Ziel, in unterschiedliche Richtungen, eine zu Fuß
- Routen auf einer Papierkarte markiert, einmal abgelaufen oder abgefahren
- Offline-Karte der Region geladen, Treffpunkte auf der Karte
- Kontaktperson außerhalb der Region gefragt und eingetragen
- Telefonnummern auf Papier, in jedem Portemonnaie und Notgepäck
- Notfallplan von Schule oder Kita erfragt, zwei Abholpersonen hinterlegt
- Kinder kennen Treffpunkte, Name, Adresse und eine Telefonnummer
- Ein Rucksack Notgepäck pro Person, in einer halben Stunde startklar
- Dokumentenmappe griffbereit, digitale Kopie gesichert
- Medikamentenplan und Medikamentenvorrat
- Haustiere: Transportbox, Leine, Futter, Unterkunft geklärt
- Hilfebedarf geklärt: Wer hilft wem beim Verlassen des Hauses?
- Haupthahn, Sicherungskasten, Gas-Absperrhahn unter „Wo ist was“ eingetragen
- Notfalltreffpunkt der Gemeinde bekannt
- Warn-App installiert, Radio mit Batterien oder Kurbel
- Plan ausgedruckt, per QR-Code an alle Handys im Haushalt verteilt
- Evakuierungs- und Treffpunkt-Übung gemacht, nächster Termin eingetragen
Quellen
Alle Links geprüft am 5. November 2026.
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): Vorsorgen für Krisen und Katastrophen – Ratgeber mit Checkliste (Stand 11/2025, 2. Auflage), https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/BBK-Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf?__blob=publicationFile&v=44
- BBK: Notgepäck (Webseite, abgerufen 5.11.2026), https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/So-koennen-Sie-sich-vorbereiten/Notgepaeck/notgepaeck_node.html
- BBK: Empfehlungen bei Hochwasser – Bürgerinformation (2024), https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Risikomanagement/flyer-hochwasser.pdf?__blob=publicationFile
- BBK: Disasters Alarm – Guide for Emergency Preparedness and Correct Action (englische Ausgabe des früheren Ratgebers, 6. Auflage, 12/2018), https://www.ernaehrungsvorsorge.de/fileadmin/SITE_MASTER/content/Dokumente/ratgeber-englisch-disasters-alarm-3.pdf
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz der Schweiz (BABS): Notfallplan (Alertswiss, Stand 10/2022), https://alert.swiss/content/dam/alertswiss-internet/de/notfallplan/Emergency%20plan_A4_DE.pdf
- Innenministerium Baden-Württemberg: Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung in Baden-Württemberg (Pressemitteilung, 14.9.2022), https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/notfalltreffpunkte-fuer-die-bevoelkerung-in-baden-wuerttemberg-1
- Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin: Wie verhalte ich mich bei einer Evakuierung? (Webseite, abgerufen 5.11.2026), https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/service/bevoelkerungsschutz/artikel.1585574.php
- Stadt Köln: Was muss ich im Fall einer Evakuierung beachten? (Webseite, abgerufen 5.11.2026), https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/sicherheit-ordnung/kampfmittelangelegenheiten/was-muss-ich-im-fall-einer-evakuierung-beachten
- Stadt Nürnberg: Evakuierung (Webseite, Stand 11.9.2026), https://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/evakuierung.html
- Landeshauptstadt Hannover (Hannover.de, Leichte Sprache): Was passiert bei einer Evakuierung? (Stand 16.1.2025), https://www.hannover.de/Leichte-Sprache/Hilfe-und-Tipps/Notf%C3%A4lle-und-Katastrophen-Hilfe-und-Tipps/Was-passiert-bei-einer-Evakuierung
- Stadt Hameln: Wichtige Informationen für Anwohnerinnen und Anwohner – Evakuierung am 26. April 2026 (Flyer, 4/2026), https://www.hameln.de/fileadmin/media/Dokumente/Stab_AE/Deutsch_Flyer_Anwohner_Blindgaenger-Entschaerfung_1500_Meter_neu_online.pdf
- Landeshauptstadt Wiesbaden: Evakuierung und Bombenentschärfung – Antworten auf häufige Fragen (Webseite, abgerufen 5.11.2026), https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/feuerwehr-notfaelle/einsatz-praevention/evakuierung-und-bombenentschaerfung
- Government of Canada: Make an Emergency Plan (Stand 12.9.2025), https://www.canada.ca/en/services/policing/emergencies/preparedness/get-prepared/make-plan.html
- Government of Canada: Form – Make an emergency plan (Stand 12.9.2025), https://www.canada.ca/en/services/policing/emergencies/preparedness/get-prepared/make-plan/emergency-plan-form.html
- ReadyWisconsin (Wisconsin Emergency Management): Planning for Families (Webseite, abgerufen 5.11.2026), https://readywisconsin.wi.gov/planning-for-families/
- Federal Emergency Management Agency (FEMA) / Ready: Family Communication Plan (Vorlage, ohne Datum; bereitgestellt vom New Jersey Office of Emergency Management), https://www.nj.gov/njoem/plan-prepare/pdf/FEMA_family_communication_plan.pdf
- Centers for Disease Control and Prevention (CDC): Safety Guidelines – Reentering Your Flooded Home (aktualisiert 24.8.2026), https://www.cdc.gov/floods/safety/reentering-your-flooded-home-safety.html