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Pflegebedürftige und Haustiere
Was bei Medikamenten, Hilfsmitteln, stromabhängigen Geräten und Haustieren zusätzlich zu bedenken ist.
Wer auf Pflege, Medikamente oder Geräte angewiesen ist, braucht mehr Vorbereitung – und andere sollten wissen, wie sie helfen können.
Medikamente
- Vorrat für mindestens zehn Tage, mit der Ärztin oder dem Arzt über eine Reserve sprechen.
- Ein aktueller Medikamentenplan (mit Dosierung) in der Dokumentenmappe und im Notgepäck.
- Kühlpflichtige Medikamente wie Insulin: Kühltasche mit Kühlakkus bereithalten; nicht einfrieren. Packungsbeilage beachten.
Hilfsmittel
- Ersatzbrille, Hörgeräte mit Ersatzbatterien, Gehhilfen, Inkontinenzmaterial.
- Rollstuhl, Rollator und Treppensituation bedenken: Wie kommt die Person im Notfall aus der Wohnung?
Stromabhängige Geräte
Heimbeatmung, Sauerstoffkonzentrator, Ernährungspumpe, Pflegebett, elektrischer Rollstuhl:
- Akku-Laufzeit kennen und Ersatzakkus geladen halten.
- Mit Pflegedienst, Arzt und Gerätelieferant einen Plan für Stromausfälle besprechen – wann wird in eine Klinik verlegt?
- Hausnotruf: fragen, wie lange die Basisstation ohne Strom funktioniert.
Netzwerk
- Nachbarn, Angehörige und Pflegedienst sollten wissen, dass Hilfe nötig sein kann – und wer sich kümmert (siehe Nachbarschaft).
- Notfallkontakte und wichtige Informationen (Diagnosen, Allergien) im Familienplan bei der Person eintragen.
Haustiere
- Futter und Wasser für zehn Tage einplanen (der Vorratsrechner zählt Hunde und Katzen mit).
- Transportbox, Leine, Napf, Medikamente, Impfpass, ein aktuelles Foto (für die Suche) und die Chipnummer.
- Viele Notunterkünfte nehmen keine Tiere auf – vorher klären, wer euer Tier im Notfall aufnehmen könnte.
- Bei Evakuierung Tiere mitnehmen; zurückgelassene Tiere sind auf sich allein gestellt.